Kommentare 0

Trainings“urlaub“ bei Anne Krger

Die 4 Mädels vom Degener-HofVoller Vorfreude, jedoch nicht ohne mulmigem Gefhl in der Magengegend, brachen wir am Montag nachmittag in Richtung Melle auf.
Nach knapp 5 Stunden Fahrt, unterbrochen von einigen Tank- und Gehpausen, erreichten wir das schne Melle.
Am nchsten Morgen trafen wir um 9:00 Uhr auf dem Degener-Hof ein.
Ein wirklich toller Hof, umgeben von Weideland und Wald. Sehr schn hergerichtet und berall mit kleinen Hinguckern verziert.

Zum Degener HofTag 1:

Zuerst setzten wir uns mit Anne zusammen und sprachen die fr uns wichtigen Dinge durch. Wo wollen wir anfangen, wo soll es hingehen, was wollen wir machen. Auerdem machten wir unsere Termine fr den Tag fest.
Um 11:00 Uhr sollte es losgehen.
Anne erklrte uns zuerst die Definition der Harmonologie, zeigte alles an Beispielen auf und wiederholte wichtige Teile mehrfach.
Dann zeigte sie uns alles an verschieden alten Hunden und bernahm auch die erste Unterrichtseinheit bei Grace. Unglaublich wie schnell sich Grace auf Anne einstellte. Viel zu schnell war diese Stunde rum, doch wir hatten noch die Gelegenheit bei einer anderen Gruppe hospitieren zu drfen. Auch hier zeigte sich die Kompetenz von Anne. Schon allein ihr Auftreten den Hunden gegenber zeugte von vollster Souvernitt, kein Hund der sie auch nur im Entferntesten nicht ernst genommen htte.
Kurz nach 14:00 Uhr war eine kurze Pause in der wir Mittag essen gingen, denn um 16:00 Uhr sollte es nochmal mit unseren Hunden weitergehen. Joshua war supergeduldig, spielte mit seinen Baraki und hrte Kassetten.
In unserer zweiten Unterrichtseinheit ging es dann recht schnell direkt daran das Erlernte zu vertiefen.
Zuerst war Claudi mit Grace an der Reihe und verdiente sich sehr viel Lob. Claudi fhrte Grace so liebevoll, kritisierte jedoch in den richtigen Momenten.
Grace war vollstndig auf Sendung, obwohl nebenan andere Tiere waren und Anne’s Hunde um uns herumliefen bzw. -lagen.
Dann kam der groe Augenblick mit Ice. In den ersten Minuten war er zwar bei mir, aber er war nicht immer auf Sendung, schaute nach dem Vieh, nach den anderen Hunden, war einfach noch nicht richtig wach, wie Anne es sagt.
Dann nach einigen kurzen Anweisungen von Anne klappte es deutlich besser.
Nun zu den Ziegen. Ich schickte Ice Away, hatte aber nicht bedacht, da er anstatt der Ziegen dann evtl. die Schafe sehen wrde, stoppte ihn kurz und lenkte seine Aufmerksamkeit auf die Ziegen. Er nahm sofort die Fhlung auf. Nun trieben wir etwas, flankierten links und rechts bis Anne zu uns kam.
Sie meinte ihr komme das alles etwas klemmig vor und gab die ersten Ratschlge.
Wir probierten es nochmals wobei sich mein Timing nicht immer positiv bemerkbar machte :-(
Nach der ersten Einlage ging es in Richtung Schafe. Draussen nochmals kurze Harmonologie, da Anne der Meinung war, da ich bei Ice noch gar nicht bis ins Innerste vorgedrungen war, wie recht sie hatte …..
Mit kurzem aber gezielten Einsatz eines Meinungsverstrkers knackten wir ihn schlielich und es war danach einfach fabelhaft.
Ice war MIT mir zusammen, reagierte gnzlich anders und wir konnte so die zweite Session an den Schafen angehen.
Ziel war es den Schafen mglichst wenig Stress zu machen, was ein weites Flankieren unbedingt ntig macht. Jedes zu dichte oder nicht sauber ausgefhrte Lie down sollte geahndet und kritisiert werden.
Am Schlu gelang es mir sogar Ice nur mit knurren auf eine weitere Umlaufbahn zu schicken.

Mit vollem Kopf vom vielen Input gingen wir noch kurz Essen und fielen danach beinahe in einen komatsen Schlaf .

… Fortsetzung folgt!

Schreibe eine Antwort